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Über mich

Nachfolgend beschreibe ich meine Wahrnehmung, die ich

in München in der Praxis von Franz Ruppert gemacht habe mit ihm und mit IoPT

Start: Über mich

IoPT =

Institutionell idealistisch

organisierte

Profitable, perfide psychische

Traumatisierung

oder

IoPT = Idealistisch organisierte PsychoTrauma-Abhängigkeitsgesellschaft

IOPT und Resonanz – Was bedeutet es für mich:

 

Nachdem ich jetzt ca. 5 Jahre intensiv (von 2021 - 2024 fast täglich) mit

Iopt und Resonanz in Kontakt war, habe ich eine völlig andere Wahrnehmung als in den ersten Jahren von 2019 -2020, als ich Iopt und Resonanzgeber und

Franz Ruppert kennengelernt habe.

 

Zunächst möchte ich ganz klar betonen:

Es ist wichtig und gut für alle Menschen, wenn sie die Möglichkeit bekomen, über

ihre eigenen Gefühle zu sprechen. Es tut gut, über sich selbst zu reflektieren

und es tut gut, wenn andere Menschen zuhören und geduldig lauschen, bis alle Gefühle verbal ausgedrückt werden können. Es tut gut, wenn man das Gefühl hat, mit seinem Schmerz nicht allein zu sein. Vor allem tut das Gefühl gut, verstanden zu werden in seinem Schmerz und mit all seinen Gefühlen.

Leider kam ich in München nicht in den Genuss, mich verstanden zu fühlen.

 

Damit ich Vertrauen haben kann, bevor ich mich mit meinen Gefühlen und psychischen Schmerzen öffnen kann, muss ich erkennen, dass der Mensch mir gegenüber authentisch ist und dass keine Diskrepanz zwischen den Worten, die ein Mensch sagt und seinem Verhalten steht.

 

In den letzten 3 Jahren nahm ich oft eine große Diskrepanz bei den Menschen die regelmäßig in die Praxis von Franz Ruppert in München kamen wahr, zwischen dem, was sie sagen und dem, wie sie sich anschließend verhalten. Diese Diskrepanz bemerkte ich auch regelmäßig bei Franz Ruppert selbst. Dadurch habe ich mich immer mehr zurück gezogen und angefangen die Menschen zu beobachten. Ich bekam immer mehr Zweifel an der Ehrlichkeit ihrer Worte und nahm immer mehr Bestätigungen für meine Zweifel wahr. Ich wollte ehrlich sein, doch meine Ehrlichkeit kam nicht an, weil es nicht der Meinung entsprach, die die meisten Menschen über Iopt und Franz Ruppert haben und die daran festhalten.

Ich beobachtete weiter und stellte fest, dass die meisten Menschen bezüglich Iopt eine profitable finanzielle Abhängigkeitsbeziehung führen, vor allem zum Begründer der IoPT-Methode. Zumindest nahm ich dies bei den Menschen wahr, die regelmäßig nach München kamen. Meine Zweifel wurden immer größer. Gleichzeitig zweifelte ich an mir, da ich viele sehr ablehnende und verletzende Situationen ertragen musste, ohne mich wirklich hilfreich wehren zu können. Mir fehlte die Reflektion über meine Gefühle und meine Gedanken. Alles allein zu reflektieren und zu denken, überforderte mich maßlos.

 

Anfangs hatte ich nach meiner Weiterbildung in Iopt angefangen in München eine eigene Gruppe zu organisieren mit Menschen, die bei mir eine Selbstbegegnung machen wollten. Ich bekam einige Zeit viele positive Rückmeldungen und die Bestätigung, dass die Menschen sich unterstützt fühlten in ihrem psychischen Prozess der Weiterentwicklung. Allerdings war es für mich oftmals frustrierend, dass ich den Menschen bei jedem Termin hinterherlaufen musste mit Einladungsschreiben.

 

Durch meine Zweifel an der Rolle der Resonanz und meine eigenen Zweifel und mein inneres Gefühls-Chaos, das ich mit Niemand reflektieren konnte, beschloss ich die Einladungsschreiben einzustellen. Von anderen Organisatoren erfuhr ich, dass es in den jeweiligen Gruppen auch so lief, mit Einladungsschreiben und anschließend Zusagen und Absagen und das immer kurzfristig im Wechsel. Ich war mir nicht sicher, was Iopt betraf, weil ich auch hier gewaltige Zweifel hatte.

 

Diese Unsicherheit spiegelte sich nach außen. Ich war sehr beschäftigt mit mir selbst und mir war es auch nicht mehr wichtig, die Gruppe aufrecht zu erhalten und zu organisieren. Also löste sich die Gruppe immer mehr auf. Das war für mich auch ok so.

 

Ich bin finanziell nicht abhängig von einer möglichen Geldgabe von Klienten. Ich bin auch nicht abhängig, von der Wertschätzung von Menschen und von der Aufmerksamkeit von Menschen. Ich habe bemerkt, wie manche Menschen (speziell auch leider Franz Ruppert – das ist meine persönliche Meinung) regelrecht süchtig nach Anerkennung, Aufmerksamkeit und Wertschätzung von Menschen bezüglich ihrer beruflichen Tätigkeit sind. Dies erschreckte mich sehr und machte mich sehr nachdenklich.

 

Ich persönlich möchte nicht so sein und nicht so werden. Ich persönlich sehne mich auch nach Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Anerkennung. Mit dem kleinen Unterschied, dass ich dies nicht für meine Leistungen oder berufliche Qualifikationen möchte, sondern für mich als Mensch! Und vor allem ohne finanziellen Absicht.

 

Die Resonanz:

Dies ist meine persönliche Wahrnehmung !!

 

Hiermit lade ich Jeden ein, selbst wahrzunehmen, zu reflektieren, zu überlegen und nachzuspüren, welche Bedeutung für DICH die Kraft und Quelle der Resonanz hat.

 

Vorab zur Erklärung:

Resonanz bedeutet sich einzufühlen und wahrzunehmen. In Bezug auf die IoPT bedeutet Resonanz (so sollte es sein), dass sich die Menschen, die bei einer Selbstbegegnung durch einen Anliegeneinbringer in eine Resonanzrolle gewählt werden, in die Rolle einfühlen können. Durch die Einfühlung der Resonanzgeber in die übertragene Resonanzrolle und durch das Aussprechen ihrer hochkommenden Gefühle kann dies dem Anliegeneinbringer helfen, seine eigenen (evtl. verborgenen oder verdrängten) Gefühle besser zu verstehen. Dies kann dazu beitragen, dass sich seine jetzige Lebenssituation verändert, weil er seine frühere Lebenssituation besser versteht.

 

Nach einigen Jahren in denen ich fast täglich Selbstbegegnungen, in verschiedenen Gruppen (meist unter der Leitung von Franz Ruppert), miterlebte und viele Resonanzgeber beobachten konnte und oft auch selbst in Resonanzrollen gewählt wurde, zeigte sich mir ein ganz besonderes Bild über IoPT und Selbstbegegnungen.

 

Meine Wahrnehmung und Überzeugung von IoPT und Resonanz hat sich geändert seit ich sie vor einigen Jahren kennengelernt habe. Viele Resonanzgeber, so ist meine jetzige Wahrnehmung, schaffen es nicht, die eigenen Gefühle zu trennen und hinten anzustellen, gegenüber den Gefühlen und Wahrnehmungen, die durch die Resonanzrolle von dem Anliegeneinbringer kommen. Somit vermischen sich die Gefühle und damit auch die Aussagen der Resonanzgeber mit ihren eigenen Themen, die sie selbst noch nicht bearbeitet haben.

 

Es gibt auch Menschen, die die Theorie der Iopt vor Jahren lernten und theoretisch verinnerlicht haben. Werden diese Menschen in eine Resonanzrolle gewählt, so versuchen sie als therapeutische Unterstützung unter dem Deckmantel der Resonanz „IHR WISSEN“ (aus der Theorie der IoPT, die sie gelernt haben ) auszusprechen und an den Anliegeneinbringer zu richten.

 

Dies hat allerdings nichts mit der tatsächlichen Resonanz zu tun. Sie versuchen mit dieser Strategie den Anliegeneinbringer zu unterstützen und wollen ihn auf einen bestimmten Weg führen, die Situation bzw. die psychischen Zusammenhänge zu erkennen, die „für den (vermeintlichen) Resonanzgeber“ sich richtig anfühlt, weil er dies ja in der Theorie so auf diese Art und Weise gelernt hat. Dabei geht es in diese Augenblick nicht mehr um eine tatsächliche Resonanz, sondern um die persönliche Meinung des Menschen, der in der Resonanzrolle steckt.

 

Diese Menschen erkennen auch leider nicht, wenn ein Anliegeneinbringer nach seiner Selbstbegegnung völlig erschöpft ist und eigentlich Ruhe möchte. Diese Menschen gehen dann von ihrer Seite aus auf den Anliegeneinbringer zu und „texten“ den Anliegeneinbringer mit ihrem Wissen und ihren Erklärungen völlig zu, ohne dass sie vom Anliegeneinbringer danach gefragt werden. Ich habe mir öfters überlegt, warum sich diese Menschen während der Resonanzrolle und auch anschließend so verhalten.

 

Meine einzige Erklärung ist, dass diese Menschen (auch) einen (krankhaften) Geltungsdrang haben und zwanghaft Beachtung und Aufmerksamkeit von Anderen brauchen und dies bei jeder Gelegenheit suchen. Ein zweiter möglicher Grund könnte sein, dass diese Menschen sich wichtig machen wollen und mit ihrem Verhalten andere Menschen für ihre eigenen finanziellen Zwecke gewinnen wollen indem sie den Menschen viele theoretische Erklärungen liefern und sich selbst damit interessant machen wollen für ihre eigene IoPT-Gruppen, um einen finanziellen Vorteil für sich zu erhalten.

 

Dabei berücksichtigen diese Resonanzgeber leider nicht, dass jeder Mensch in der Lage ist, seine persönlichen psychischen Schwierigkeiten selbst einzuschätzen. Jeder Mensch besitzt Selbstheilungskräfte, die er in seinem eigenen Tempo auch anwenden kann, wenn er selbst es für richtig und wichtig ansieht, diese Selbstheilungskräfte zu akquirieren. Jeder Mensch ist in der Lage sich selbst zu dem Zeitpunkt, den er für richtig hält Hilfe zu holen und aktiv nach Hilfe zu fragen. Ansonsten würde dieser Mensch seine eigene Situation innerhalb einer Selbstbegegnung nicht anschauen wollen und würde zu keinem Seminar kommen.

 

Gleichzeitig respektieren diese Menschen auch nicht die Grenze des anderen Menschen, weil sie nicht abwarten können bis sie evtl. gefragt werden. Sie informieren und erklären einfach – egal ob sie vom anderen gehört werden wollen oder nicht. Manche Resonanzgeber, besonders diejenigen, die sich als Therapeuten profilieren, versuchen jedem Anliegeneinbringer ihr Wissen und ihre Erklärungen über die stattgefundene Selbstbegegnung mit auf den Weg zu geben. Dies machen sie auch, egal, ob derjenige es hören mag oder nicht. Dabei bemerken diese Menschen leider nicht, dass sie sich übergriffig verhalten, indem sie die Grenze des anderen überschreiten, wenn sie ihr Wissen anbringen, ohne selbst gefragt zu werden.

 

Meine Wahrnehmung ist, es kann kein anderer Mensch genau wissen, was im Leben des Gegenübers stattgefunden hat. Ein Resonanzgeber kann nur seine eigenen Emotionen wiedergeben, die er in sich spürt (falls er sie spüren kann), über die Worte, die ein Anliegeneinbringer erzählt. Wenn ein Resonanzgeber seine (eigenen) Empfindungen ausspricht, so kann dies bei dem Anliegeneinbringer erneut Reaktionen und Gefühle verursachen bzw. auslösen. Der Anliegeneinbringer kann durch die Emotionen der Resonanzgeber, sprich die Zuhörer mit denen der Anliegeneinbringer über sich selbst redet, erinnert werden, an Situationen und Gefühle und Erlebnisse, aus seinem Leben.

 

Diese Erinnerungen und Gefühle des Anliegeneinbringers sind dann echt, wenn er ohne Druck seine eigenen Emotionen wahrnehmen darf und kann und diese unbeeinflussst aussprechen darf. Das kann dem Anliegeneinbringer helfen, sich in seinem Leben weiterzuentwickeln.

 

Allerdings gibt es auch Menschen, die sich durch ihr Verhalten in ihrer Resonanzrolle Aufmerksamkeit sichern und auch die Aufmerksamkeit bewusst auf sich selbst lenken. Dabei denken diese Menschen nicht an den Anliegeneinbringer, sondern nur eigennützig an sich selbst.

 

Wenn Resonanzgeber versuchen den Anliegeneinbringer zu manipulieren und unter Druck zu setzen. Indem der Resonanzgeber den Anliegeneinbringer drängt etwas bestimmtes zu sehen, zu fühlen oder zu sagen, wird der Anliegeneinbringer in eine bestimmte Richtung gedrängt, die für den Resonanzgeber bzw. für den Mensch, der in der Resonanzrolle ist, vermeintlich der richtige Weg ist.

 

Gefühle lassen sich nicht unter Druck setzen. Sie kommen und der Anliegeneinbringer erlaubt sich, diese Gefühle wahrzunehmen und auszuleben oder er verdrängt die Gefühle und vermeidet Gefühle wahrzunehmen. Oftmals passiert die Verdrängung und Vermeidung sehr schnell und oftmals unbewusst. Manche Resonanzgeber sind davon überzeugt, dass sie dem Anliegeneinbringer behilflich sein können, indem sie ihm sagen, was er zu tun hat und indem sie die Situation bewerten und aussprechen, dass der Anliegeneinbringer nicht fühlen würde. Dadurch greifen die Resonanzgeber den Anliegeneinbringer an und setzen ihn unter Druck. Dieses Verhalten hängt mit der Persönlichkeit der Menschen zusammen, der in der Resonanzrolle steckt.

 

Nach meiner eigenen Erfahrung ist diese Art und Weise der Rückmeldung von den Resonanzgebern weder hilfreich noch zielführend. Wenn in meiner eigenen Selbstbegegnung Resonanzgeber mir versuchten zu erklären, was ich tun oder fühlen soll, bzw. mir sagten, dass ich nicht fühlen würde, so stellte ich ab diesem Zeitpunkt erst recht fest, dass meine Gefühle, auch wenn es nur minimale Gefühle waren, weg gingen.

 

Mir persönlich hat es am meisten geholfen, wenn Resonanzgeber in der Lage waren, über ihre eigenen Empfindungen und Wahrnehmungen zu reflektieren und diese auszusprechen. Bei anderen Versuchen, mir sagen zu wollen, wie ich jetzt zu fühlen hätte und wie intensiv ich was fühlen sollte, kamen mir Zweifel, von wem diese Informationen stammten und dass dies mit meinen eigenen Gefühlen nichts zu tun hätte.

 

Welche Bedeutung hat der Mensch, der die Selbstbegegnung begleitet?

 

Nach meiner Überzeugung ist es absolut wichtig, dass die Begleitung präsent ist und in komplett wachem Zustand den Prozess aufmerksam wahrnimmt. Die Begleitung muss den Prozess konzentriert verfolgen!! Der Anliegeneinbringer muss sich während seines kompletten Prozesses sicher und geschützt fühlen. Er muss sich darauf verlassen können, dass er möglicherweise die Begleitung um Hilfe bitten kann, wenn er selbst nicht mehr weiter weiß und Unterstützung möchte.

 

Ich betone dies deshalb so stark, weil ich selbst die Erfahrung gemacht habe, dass Franz Ruppert als Begleitung bei meinem eigenen (und auch bei mehreren anderen Selbstbegegnungen) sehr schwierigen und sensiblen Themen müde war und ich beobachtete, wie ihm die Augen zufielen. Dadurch fühlte ich mich nicht mehr unterstützt und ich verlor komplett das Vertrauen zu seiner Begleitung. Dies war für mich wie eine neue Traumatisierung, weil ich mich nicht wertgeschätzt fühlte.

 

Für mich war es immer wichtig, dass sich die Begleitung nur einbringt, wenn der Prozess nicht mehr weiter geht oder der Anliegeneinbringer um Hilfe bittet. Hilfreich für meinen eigenen Prozess war es dann, wenn die Begleitung sich so gut einfühlen kann in die Selbstbegegnung und in meine Emotionen und in der Lage ist als Unterstützung Sätze anbieten kann, wodurch ich noch mehr in meine Gefühle kommen kann.

 

Manche Menschen, die eine Selbstbegegnung begleiten, haben die Idee, dass sie während der Selbstbegegnung den Prozess erklären müssten, damit der Anliegeneinbringer „verstehen“ kann, um was es geht. Nach meiner Wahrnehmung ist dies komplett der falsche Ansatz, denn es geht nicht in erster Linie um das Verstehen, sondern um das „Fühlen“.

 

Wenn ein Begleiter bei meiner eigenen Selbstbegegnung mehr geredet hat als ich hören konnte, so wurde ich sofort aus meinen Gefühlen raus geschleudert und landete in meinem Kopf. Ich versuchte nachzudenken und konnte nicht mehr fühlen. Mein Fühlen wurde damit unterbrochen. Bei zu vielen Worten – so ging es mir persönlich – wurden meine Gefühle und Emotionen zusätzlich geblockt und ich war nicht mehr in der Lage meinen Gefühlen freien Lauf zu lassen. In dieser Situation haben sich mein Kopf und meine Gedanken eingeschaltet und ich versuchte zu überlegen, wie ich mich verhalten muss. Damit setzte ich mich selbst unter Druck und blockierte zwangsläufig vollkommen meine natürlichen Emotionen.

 

Genauso ging es mir, wenn der Therapeut, der die Selbstbegegnung begleitet viel redet und versucht den Prozess zu erklären. Manche Therapeuten sind davon überzeugt, sie müssten dem Anliegeneinbringer alles erklären, weil er es selbst nicht sieht. Da bin ich komplett anderer Meinung. Ich bin davon überzeugt, jeder Mensch sieht genau das und genau so viel, wie er in dem Moment sehen kann und will.

 

Außerdem bin ich davon überzeugt, dass Erklärungen, die vom Anliegeneinbringer nicht selbst gefragt wurden absolut unnötig sind, weil sie überhaupt nicht aufgenommen werden können und sie den Anliegeneinbringer nur überfordern, verwirren und behindern in der eigenen Entwicklung und im eigenen Nachdenken über den Prozess.

 

Was ist die IoPT für mich mittlerweile?

 

Ich habe mittlerweile den Eindruck, die IoPT ist eine:

Profitable – finanzielle – Abhängigkeitsgesellschaft

 

Ähnlich, wie in der Pharmaindustrie wird vom Therapeuten versucht, die Menschen in eine Abhängigkeitssituation zu bringen. Das heißt, es wird dem Mensch vermittelt, dass er immer wieder kommen muss/soll, um noch mehr Traumata zu bearbeiten. Für den Therapeuten bedeutet dies eine sichere Geldquelle.

 

Bei vielen Menschen, besonders diejenigen, die länger mit demselben Therapeut in Kontakt sind, sehe ich auch, dass die Menschen nicht mehr ihre eigene Wahrnehmung mitteilen, sondern aussprechen, was der Therapeut hören mag, um eine bestimmte Gunst und Bevorzugung des Therapeuten zu bekommen. Dies beobachte ich bei manchen Menschen sowohl, wenn sie in einer Resonanzrolle sind als auch, wenn sie eine eigene Selbstbegegnung machen.

 

Ganz besonders habe ich dies in München in Bezug auf die Praxis von Franz Ruppert und mit ihm als Begleiter festgestellt und bei vielen Menschen, die regelmäßig zu ihm kommen. Einige Menschen erhoffen sich neue Klienten, dadurch, dass diese Therapeuten in die Seminare und zu den offenen Männergruppen kommen.

 

Gleichzeitig ist der Tratsch hinter den Kulissen sehr groß, doch keiner traut sich offen und ehrlich zu sein – weder Franz Ruppert, noch die Menschen, die zu ihm kommen. Manche Menschen kommen aus ihrer eigenen Trauma Struktur auch nicht weg. Diese Menschen berufen sich immer wieder darauf, welch schreckliche Situation sie erlebt haben.

 

Dabei fällt mir immer wieder dieses Beispiel ein:

Wenn ein Mensch jahrelang nur Wasser und Brot zu essen bekam und dieser Mensch nach langer Zeit die Möglichkeit hat ein leckeres gutes und schmackhaftes 5-Gänge-Menu zu essen. So kann dieser Mensch das leckere Essen gar nicht genießen, weil er immer wieder darauf hinweist: aber ich habe doch jahrelang nur Wasser und Brot zu essen bekommen.

 

Besonders deutlich wird dies, wenn diese Menschen eine Selbstbegegnung bei dem Therapeuten machen und zum (gefühlt) 100.000 ten Mal dasselbe Thema anschauen und immer wieder in eine Opferrolle verfallen, um sich vom Therapeuten (meist Franz Ruppert) retten zu lassen. Damit sie dem Therapeuten helfen, sie zu retten und dem Therapeut damit helfen, ein guter Therapeut zu sein.

 

Es kommt somit auch zu einer Umkehr zwischen Therapeut und Klient, wenn der Klient unbewusst spürt, was der Therapeut benötigt und sich dementsprechend verhält. Die Klienten aktivieren, verstärken und leben durch ihr Verhalten in der Beziehung zwischen sich selbst und dem Therapeuten

die Täter – Opfer – Retter Dynamik 

 

Wenn ich manche Menschen beobachte, wie sie in ihrer Selbstbegegnung reden und wie sie sich anschließend verhalten und reden, werde ich nachdenklich. Bei manchen Menschen kommen mir die Gedanken, dass sie sich mit ihren Traumata regelrecht in Szene setzen um viel Aufmerksamkeit zu bekommen.

 

So geht es mir bei diesen Menschen auch wenn ich ihre Selbstbegegnung beobachte. Mein Eindruck ist, dass diese Menschen die Resonanzgeber benützen, um viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Für mich zeigt sich auch oftmals eine Diskrepanz zwischen dem, was der Therapeut lehrt, wie ein gesundes traumafreies Leben aussehen soll und wie sich der Therapeut selbst in seinem Leben verhält.

 

Die Wahrnehmung bekomme ich auch, wenn ich die Bücher von Therapeuten lese. Es scheint, dass der Therapeut beschreibt, wie Menschen sich verhalten sollten, doch er selbst ist nicht in der Lage sich so zu verhalten, wie er es in seinen Büchern schreibt.

 

Dies geht mir besonders bei Büchern von Franz Ruppert so. In seinen Büchern hört sich seine Theorie perfekt an, doch wenn man ihn näher kennengelernt hat, so wie ich, so kann man immer mehr wahrnehmen, dass jede Selbstbegegnung eine Theaterstück ist, wo durch (seine) Manipulation in eine bestimmte Richtung gelenkt wird, die ein profitables Ende für die Anerkennung und Wertschätzung des Begleiters Franz Ruppert hat.

 

Dabei kommt mir der Gedanke, dass die Bücher von manchen Therapeuten vielleicht der Versuch von einer Art Selbsttherapie sein könnte, indem er sein eigenes Unvermögen darauf projiziert, wie Menschen sich verhalten sollten. Ich habe den Eindruck, dass viele Therapeuten selbst schwer traumatisiert sind und dass diese ihre eigene Traumatisierung teils zum Geschäft machen, um damit Aufmerksamkeit, Mitgefühl und vor allem zahlende Klienten zu gewinnen.

 

Teils habe ich auch den Eindruck, dass Therapeuten ihre eigene Unfähigkeit auf ihre Klienten projizieren. Das heißt die Therapeuten vermeiden ihren eigenen Schmerz zu fühlen und wahrzunehmen und fordern dann die Klienten auf, in den Schmerz zu gehen. Vielleicht ist dies ein Versuch, für die Therapeuten an ihren eigenen Schmerz zu kommen, (den sie nicht fühlen können oder nicht fühlen wollen) indem sie den Schmerz bei anderen Menschen sehen.

 

Es enttäuscht mich auch sehr, dass viele Therapeuten über ihre eigene Angelegenheiten nicht reflektieren können. Manche Menschen sind davon überzeugt, gute Therapeuten zu sein, doch ich persönlich habe eine andere Wahrnehmung von dem, was manche Therapeuten versuchen. Wenn ich manche Menschen in der Begleitung bei Selbstbegegnungen beobachtete, so empfand ich für mich, dass dies keine gute Art und Weise ist, die Selbstbegegnungen zu unterstützen, weil ich in der Begleitung oftmals Druck, Erklärungen und Manipulation bzw. Provokation erkannte.

 

All dies wäre für mich persönlich nicht hilfreich. Bei anderen Therapeuten habe ich den Eindruck, dass sie in der Therapie meist gut erkennen, um welchen Schwierigkeiten und Traumatisierungen es geht und es gelingt ihnen auch, die Menschen in ihre Gefühle und Wahrnehmung zu bringen. Umso mehr bin ich bei den Menschen enttäuscht, über ihre mangelnde Reflektionsbereitschaft, wenn es um Konflikte im zwischenmenschlichen Bereich und eigene Themen geht.

 

Noch eine weitere Möglichkeit bei Therapeuten nahm ich wahr. Diese versuchten mit Ironie und Provokationen bei den Anliegeneinbringer Reaktionen zu erzeugen. Wenn ich mich in dieser Situation in die Anliegeneinbringer versetzt habe, so nahm ich bei mir Scham und Bloßstellung wahr. In dem Fall bin ich überzeugt, dass diese Therapeuten als Kind selbst bloßgestellt wurden und beschämt wurden und dies jetzt als erwachsener „Therapeut“ kompensieren und ihre eigene nicht verarbeitete Scham und Bloßstellung auf ihre Klienten übertragen.

 

Trotz allem stellte ich fest, dass die Menschen während und nach einer eigenen Selbstbegegnung „meist“ erleichtert und zufrieden waren. Ich kam zu folgendem Schluss:

 

Es ist die Natur des Menschen, mit anderen Menschen in Kontakt zu sein und in Kontakt zu kommen.

 

Wir Menschen sind alle soziale Wesen und brauchen andere Menschen. Es geht jedem Menschen gut, wenn er die volle Aufmerksamkeit von anderen Menschen hat. Es tut gut, über seine Probleme frei sprechen zu können. Es ist sehr hilfreich, wenn Menschen den Eindruck haben, dass sie von anderen Menschen wertgeschätzt werden, durch deren volle und ungeteilte Aufmerksamkeit. Es tut gut ernst genommen zu werden und vor allem wahrgenommen zu werden, mit all den Problemen, die Menschen haben. Es tut gut, sich akzeptiert zu fühlen, auch wenn die Menschen selbst Schwierigkeiten haben für eigene Akzeptanz.

 

Es tut gut in sicherer Umgebung Menschen zu finden, die sich Zeit nehmen für den Anliegeneinbringer. Es tut gut Verständnis, Trost, Fürsorge und Unterstützung zu bekommen von anderen Menschen. Es tut gut sich Zeit zu nehmen, für sich selbst. Es verbessert oder verändert die Lebenssituation, wenn Menschen sich ihrer Lebenssituation bewusst sind und ihre Probleme bewusst ansprechen. Es verändert das eigene Bewusstsein, über sich selbst und über die eigene Lebenssituation reflektieren zu können.

Leider habe ich persönlich all das was gut tut in der Praxis für mich nicht erfahren dürfen !!!

 

Mich erschreckt es, wenn Menschen mehrere Jahrzehnte regelmäßig immer wieder Selbstbegegnungen machen und sie können ihre Lebenssituation trotzdem nicht oder nicht gut bewältigen. Für mich persönlich ist die IoPT nicht mehr das alleinige Mittel, um ein gutes Leben für mich zu finden.

 

Mittlerweile bin ich davon überzeugt: Ja ich hatte eine Kindheit, bei der ich viel entbehren musste. Ich musste oft verzichten auf die Liebe von einer Mama, die mich sieht, die mich bedingungslos will, die mich in meiner Einzigartigkeit wahrnimmt, schätzt und unterstützt. Ich musste verzichten auf eine Mama, die mir behilflich ist, damit ich einen eigenen Willen, ein eigenes Ich und eine eigene Meinung entwickeln kann. Vor allem musste ich verzichten auf eine Mama, die sich freut, wenn ich autonom mich abzugrenzen versuchte, um eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Gleichzeitig musste ich verzichten auf jeglichen Kontakt zu einem Papa. Dies belastet mich alles heute auch noch.

 

Es macht mich auch heute noch traurig, dass mich weder meine Mama noch mein Papa bedingungslos wollten und liebten. Das ist meine Vergangenheit, das war meine Kindheit. Ich bin bestrebt damit zu leben und mich trotzdem oder deshalb zu entwickeln. Ich bin bestrebt, ein glückliches Leben zu führen. Jetzt im Moment bin ich davon überzeugt, dass es mir besser hilft, wenn ich in meiner Vorstellung positive Gedanken visualisiere.

 

Im Gegensatz zu dem, dass ich in meine Vergangenheit gehe und immer wieder in meine Traumagefühle gehe und dabei die Gefahr besteht, dass sich mein Fokus fest setzt in den Traumagefühlen, möchte ich meinen Fokus auf das lenken was ich will und wie ich leben will. Meine Vergangenheit ist vorbei. Ich erkenne die Vergangenheit an und nehme diese auch wahr. Mir ist bewusst, dass ich teils schreckliches erlebt habe.

 

Jetzt gibt es nach meiner Vergangenheit ein Leben, das ich führen möchte. Darüber möchte ich mir Gedanken machen und damit möchte ich mich beschäftigen. Wenn ich mir in vergangenen Lebenssituationen – bevor ich die IoPT kennengelernt habe – sicher war, was ich anstreben oder erreichen mag in meinem Leben, so habe ich dies auch oftmals durch Visualisierung erreicht und geschafft.

Bevor ich die IoPT und Franz Ruppert in München kennengelernt habe, war ich traumatisiert, doch ich konnte mein Leben leben und hatte Pläne - in den Jahren 2022 bis 2024 hatte ich Wahrnehmung immer mehr aufs heftigste erneut traumatisiert, zu werden und mir ging es immer schlechter, ohne dass ich Hilfe erhalten habe.

 

Die Theorie der IoPT ist für mich nach wie vor sehr hilfreich, zu verstehen, was in meinem Leben in meiner Kindheit und in meinem Leben als Mutter geschehen ist. Ich kann dies alles nicht mehr ändern, ich kann allerdings versuchen, jetzt meine Lebenssituation zu ändern und mich neu zu orientieren. Dies kann ich allerdings besser mit Menschen, die authentisch sind und vor allem ehrlich

 

.Leider ist es mir nicht gelungen, solchen Menschen in der Praxis von Franz Ruppert in München zu finden und auch nicht unter den Menschen, die regelmäßig in der Praxis von Franz Ruppert in München sind.

Leider fehlte mir auch speziell bei Franz Ruppert ehrliches und authentisches Verhalten.

 

Ich wünsche allen Lesern:

Mach das Beste aus deinem Leben und finde Deinen eigenen Weg.

 

Besonders: schau genau, wer dir Hilfe anbietet und ob diese Hilfe wirklich echt ist, oder ob sie einem profitablen und finanzielle Zweck für den Hilfsanbieter dient.

 

Ich habe meine Lektion gelernt.

 

Ich weiß nicht, ob ich traurig oder glücklich sein soll, für die Erkenntnisse, die ich in den letzten Jahren gesammelt habe, seit ich in München Franz Ruppert und die IoPT kennen gelernt habe. Zum einen bin ich dankbar, für die Erkenntnisse. Doch ein sehr großer Teil in mir wünscht sich, dass ich

NIEMALS die Erfahrung gemacht habe, die IoPT und Franz Ruppert hinter den Kulissen kennenzulernen.

 

Ich habe viel erkannt, das absolut widersprüchlich ist und nur für die Außenwelt so dargestellt wird, sowohl bei Franz Ruppert (als Begleitung), als auch bei den Resonanzgebern. Meine Erkenntnis ist, dass alles darauf zielt, Anerkennung, Beachtung und vor allem GELD zu haben. Mit dem großen Hintergedanken, möglichst viele weitere Klienten für die eigene Therapie zu gewinnen, möglichst viele Interessenten für die Weiterbildung zu gewinnen. Sinn und Zweck des Ganzen ist das verlangen möglichst viele Menschen für sich zu gewinnen, damit der Verdienst, die Anerkennung und die Wertschätzung passt.

 

Dabei geht es am allerwenigsten um die Menschen, die sich Hilfe erhoffen, sondern immer um die Menschen, die dadurch verdienen. Damit geht der Kreislauf der profitablen finanziellen Abhängigkeitsgemeinschaft in der IoPT in München weiter.

 

Ich möchte nicht mehr Teil dieser Gesellschaft sein und habe beschlossen, auszusteigen. Die Erfahrungen, die ich schmerzlich machen musste – in einer Gruppe, mit einigen Therapeuten, in der es eigentlich einen geschützten Rahmen geben sollte, gemobbt und ausgegrenzt zu werden. Ab dem Zeitpunkt, wo ich den Kopf dieser Gruppe nicht mehr anhimmelte, sondern in Frage stellte und Zweifel am ganzen Geschehen hatte und dies auch verbal äußerte.

 

Ich versuche Niemand verantwortlich zu machen, für meine jetzige Situation. Doch die Erfahrung ausgegrenzt und gemieden zu werden, von Menschen, die in Weiterbildungen und Seminaren lehren, wie schmerzhaft solche Erfahrungen sind, werde ich wahrscheinlich niemals mehr vergessen.

 

Eine Spaltung, die habe ich in München in der Praxis erlebt und der Verursacher der Spaltung ist der Verantwortliche der Praxis, der regelmäßig die Täter-Opfer-Dynamik erklärt und ignoriert dass er selbst die Täter-Opfer-Dynamik lebt.

 

Was den Zusammenhang betrifft, wenn es Mütter psychisch schlecht geht und wie deren Kinder darunter leiden, ist ein sehr heikles Thema, welches Franz Ruppert immer wieder betont in seinen Seminaren. Allerdings findet die Betonung nur in der Theorie statt. Ich steckte in der Situation, dass es mir schlecht ging – für ca. 2,5 Jahre. Ich bat immer wieder um Hilfe und Unterstützung. Doch da ich keine zahlende Patientin, sondern die rechte Hand (Assistentin) vom Chef war, erhielt ich kein Gehör, sondern nur bagatellisieren.

 

Ich und meine Nöte wurden vertröstet, gemieden und verharmlost und ignoriert.

 

Während der Zeit, als der Chef lebensbedrohlich krank, ohne eigene Hoffnung, mit Selbstzweifel aufgeben wollte, wurde meine Unterstützung, meine Motivation dankend angenommen. Ich wurde sogar von seiner Ehefrau gebeten zu helfen – obwohl es meiner Meinung nach ihre eigene Aufgabe gewesen wäre, weil ich nach ihrer Aussage eine positive Ausstrahlung auf Franz hätte. Eine Andere, die sich immer profiliert, wie wichtig Franz für sie ist, flüchtete nach Indien. Ich half, weil mir Franz damals wichtig war und weil ich weiß, dass ich motivieren kann und neue Hoffnung spenden kann.

 

Seine Ehefrau, die mich bat, ging Vollzeit zu ihrer Arbeit und war froh, nicht selbst von morgens bis abends im Krankenhaus sein zu müssen. Sie nutzten beide meine Hilfe schamlos aus, bis zu dem Zeitpunkt, als es Franz wieder besser ging und er aus der Klinik entlassen wurde. Auch Franz genoss meine fürsorglich, motivierende Betreuung während der kompletten Zeit, als es ihm schlecht ging. Ich schaffte es jeden Tag mehr, ihm wieder Mut und Zuversicht zu geben. Ich tat dies gerne und stellte ALLES, was mich betraf hinten an, zu dieser Zeit.

 

Ich freute mich, als ich die wiederkehrende Lebenskraft bei ihm entdeckte. Doch dann kam die Ernüchterung – von einem Tag auf den anderen nach seiner Entlassung aus der Klinik, ohne Erklärung wurde ich geblockt, gemieden und fallen gelassen, wie eine heiße Kartoffel.

 

Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan – der Mohr kann gehen.

 

Das Sprichwort kennt wohl jeder. Niemals dachte ich in meinem Leben, wie schmerzhaft die Bedeutung dieses Sprichwortes tatsächlich ist, wenn es im echten Leben in die Tat umgesetzt wird. Es war unerträglich für mich und ist es immer noch, diese Tatsache zu begreifen, von dem Menschen, den ich noch vor ein paar Jahren geschätzt und geachtet hatte. Er wollte seine Praxis schließen - er hatte sogar die Weiterbildung 2023 abgesagt - ich motivierte ihn, weiter zu machen und zuversichtlich zu sein. Er nutzte meine Motivation völlig eigennützig aus. 

Für mich brach eine Welt zusammen und es blieb eine bittere Leere. Vor allem konnte und kann ich heute noch nicht ganz verstehen, wie gerade der Mensch, der Therapeut, Professor und Dozent von seinen Seminaren ist, so unmenschlich und geradezu asozial mir gegenüber reagieren kann. Meine psychische Verfassung wurde immer schlechter. Leider konnte ich mit Niemand darüber sprechen, denn derjenige, der mit verantwortlich war – Franz Ruppert, mit dem ich die Situation besprechen wollte, vermied immer mehr jegliches Gespräch. Somit konnte vermutlich auch keiner mein geändertes Verhalten verstehen und nachvollziehen.

 

Wenn Franz sich nach viel Druck von mir doch auf ein Gespräch einließ, so hörte er mich an – ohne selbst Stellung zu beziehen ohne selbst zu reden - ging dann und ließ mich einfach ohne Reflexion stehen. Oder er versuchte auszuweichen und behauptete komplett andere Tatsachen. Und dies obwohl er in jeder Weiterbildung und in jedem Seminar absolut betont, wie wichtig die Wahrheit ist. Immer mehr war ich für ihn Erfüllungsgehilfe, für seine eigenen Zwecke.

 

Ich habe diesen „Job“ der Seminar-Assistenz hauptsächlich angenommen, um selbst in meiner Persönlichkeit zu wachsen und Reflexion darüber bekommen zu können, am besten, so stellte ich mir dies vor, von dem der es in die Welt gesetzt hat. Dass er mich allerdings nur gebraucht hat um selbst wieder zu Kräften zu kommen und als billige Arbeitskraft, für seine eigene Zwecke, das wurde mir leider erst viel zu spät bewusst. Dass er bewusst Menschen auswählt, um sie für sich "arbeiten" zu lassen, die ihn schätzen, damit er sich Kosten sparen kann, wurde mir auch erst viel später klar.

 

Ich bin froh, dass ich den Ausstieg geschafft habe, auch wenn ich einen hohen Preis dafür bezahlt habe. Ich werde wohl die Praxis in München und Franz Ruppert niemals vergessen – ich habe auch einiges dort gelernt, doch was ich erlebt habe im Umgang und Kontakt mit Franz Ruppert seit November 2022 wünsche ich keinem anderen Menschen und speziell wie er sich mir gegenüber verhalten hat war rücksichtslos, traumatisierend und manipulativ und immer nur bestrebt, seinen eigenen Vorteil in Fokus zu setzen. Diese Traumatisierungen von Franz Ruppert bleiben in Erinnerung!

 

Dies wird leider in keiner Weiterbildung, in keinem Seminar und in keiner offenen Männergruppe deutlich, denn bei diesen Terminen steht Franz Ruppert auf seiner Bühne von seinem Theaterstück.

 

Was dann hinter den Kulissen passiert, wenn der Vorhang fällt, das habe nur ich kennengelernt.

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©2026 Susanne Honold

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